Ziele

Vorgaben für die Gesamt-Entwicklung

Verbindungsachse vom Schlossplatz in Rendsburg zu einem in Büdelsdorf zu schaffenden Platz im Bereich Carlshütte, Direktorenhaus und Eisenkunstgussmuseum über die Elemente:

  • Schlossplatz
  • Hafenpromenade
  • Fußgänger- und Fahrradbrücke nach Abschluss der Flächenwandlungen
  • Übergeordnete Fuß- und Radwegeachsen mit begleitenden Grünflächen beiderseits der Obereider und darüber hinaus
  • Platz im Bereich Carlshütte, Direktorenhaus und Eisenkunstgussmuseum als Achsenendpunkt

Städtebauliche Ziele /
Nutzungsvorstellungen für Büdelsdorfer Teilgebiete

  • Entwicklung eines neuen Stadtviertels am Wasser (Wohnen und Arbeiten an der Obereider)
  • Konversion von störenden und aufgelassenen Industrie- und Gewerbestandorten
  • Realisierung in Stufen unter Berücksichtigung der vorhandenen Betriebe
  • Carlshütte, Kupolofen, Blechwerk: Schaffung von Nutzungen mit überregionaler und interkommunaler Bedeutung in alten Industrieanlagen
  • Platz zwischen Carlshütte, Direktorenhaus und Eisenkunstgussmuseum, teilweise mit Randbebauung
  • Park als grüne Mitte des neuen Stadtteiles mit Bezug zum Fluss
  • grünes Eiderufer
  • Einbeziehung des Skulpturenparks
  • Straßenrandbebauung im Kreuzungsbereich Brunneck
  • Angemessene bauliche Entwicklung der Eiderwiesen unter Beachtung des historischen Altstadtrandes Büdelsdorfs
  • Sicherung einer angemessenen Nachnutzung des bisherigen Plazastandortes

Nutzungen

  • Kunst, Kultur, Museum, Veranstaltungen in und an der Carlshütte und Blechwerk
  • Verdichtetes Wohnen
  • Läden, Büros und Dienstleistungen am Stadtplatz
  • Zentrenergänzender Handel
  • Erhalt der Pferdehalterei, des Direktorenhauses und der Remise
  • Museumshafen
  • Schwimmende Häuser
  • Schallschutzbebauung entlang der Brückenstraße als Riegel oder Sonderlösung
  • Hollerstraße als Verbindungselement zwischen dem heutigen Zentrum und dem neuen Stadtviertel, gute Querungsmöglichkeiten
  • Dezentrale Erschließung des Plangebietes über mehrere Anbindungen von der Hollerstraße und der Brückenstraße
  • Eiderwiesen: Dienstleistungs- und Einzelhandelsnutzungen, Erschließung von der Brückenstraße
  • Industrie- und Gewerbegebiet: Kurzfristig noch Nebeneinander alter Betriebe und neuer Nutzungen, mittelfristig Entwicklung zu nicht störenden Betrieben und Blick- und Bewegungsachsen als Verbindungen alter und neuer Siedlungsbereiche

Städtebauliche Ziele /
Nutzungsvorstellungen für Rendsburger Teilgebiete

Öffnung der Stadt zum Wasser durch:

  • Hafenpromenade als neue Erlebnisqualität für Rendsburg
  • breite Bahnunterführung unter attraktiver neuer Bahnbrücke, einfache Querung vom Schlossplatz zur Obereider
  • Platzfolge Schlossplatz / Hafenpromenade
  • Erschließung von der Denkerstraße durch die Bahnunterführung
  • Interne Erschließung an der Bahnseite der Grundstücke
  • Erweiterung des Sportboothafens nach Westen
  • Erweiterung der innerstädtischen Nutzungen zwischen Denkerstraße und Bahntrasse als Übergang zum Hafen

Nutzungen Obereiderhafen

  • Hafenbezogene Freizeit-, Handels-, Dienstleistungs- und Gewerbenutzungen
  • Gastronomie, Hotel
  • Läden, Büros, Dienstleistungen, Wohnungen unter Beachtung der besonderen Vorbelastungen
  • Uferpromenade als öffentlich genutzter Wasserzugang
  • Baustrukturen linear zur Bahntrasse als Einzelbaukörper in Reihe oder als Zeilengebäude
  • Berücksichtigung und Wahrung der historischen Altstadtansicht mit Marienkirche von der Obereider her (Gebäudehöhen, Gliederung der Baukörper, Materialwahl, Werbung usw.)
  • Einfügen in das Stadtbild durch moderne Architektursprache
  • charakteristische Außenwirkung des Hafenquartiers
  • Kerngebiets- insbesondere tertiäre Nutzungen zwischen Denkerstraße und Bahntrasse
  • Anleger der Personenschifffahrt am Hafenplatz